Drums
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Marcus “Arni” Arnrich

Marcus Arnrich

Homepage: Marcus Arnrich

Zur Musik kam ich durch meine Eltern: Meine Mutter ist bis heute im Background bei den Jacob- Sisters, mein Vater spielt Triangel bei Neil Diamond! Die Cousine meines Hundes dient übrigens seit ihrem Ableben als Dämm- Material im Schlagzeug der Flippers.

Angefangen hab ich mit den schwarzen und weißen Tasten 1977, also als vierjähriger Bub (mit einer Bontempi Gebläseorgel, die ich zu Weihnachten von meinen Großeltern geschenkt bekam...), gleichzeitig kam das Akkordeon dazu (gehörte meinem Onkel, ich entdeckte es bei meinen Großeltern und "durfte" bei den Wochenendbesuchen darauf spielen), später gab´s auch eine fleischfarbene Blockflöte, auf der ich lediglich ein paar deutsche Weihnachtslieder spielte.

Meine Tastentätigkeit steigerte sich im autodidaktischen Stil- bis hin zur zweimanualigen Orgel, mit der ich größtenteils Stücke aus dem deutschen Schlager coverte bis hin zu fast schon progressiven Ausflügen in die Weiten des Beat (als Vorlage dienten mir Kassetten und LP´s der Siebziger und frühen Achtziger meiner Eltern). Beglückt und beeindruckt hab ich damit zunächst ein "kleines" Publikum, so z. B. meine Großeltern, vor allem meinen Opa oder meine Grundschulklasse zu Weihnachtsfeiern.

Irgendwann Ende der Siebziger erhielt ich einen sogen. "Musikus", ein rot- blaues "Männchen" mit Tastenfeld. Auf dieses Tastenfeld schob man Karten mit verschiedenen Farben, anhand derer man nach Vorlage "Lieder nach Zahlen" spielen konnte.

1986 begann ich- motiviert durch meinen Mentor und Musiklehrer Thomas Jäschke- mit Schlagzeugunterricht.

Der Unterricht gestaltete sich für mich damals als sehr monoton, da mich der Schlagwerker des Solinger Stadtorchesters sehr klassisch und mit unzähligen Partituren von Dante Agostini quälte. Dies sollte mir den Grundstein für´s Spielen vom Blatt nach klassischem Ansatz legen.

Gleichzeitig wurde ich in die bestehende Schulband "Basement Kids" geholt, da es seinerzeit an Schulschlagzeugern mangelte.

Nach einigen Jahren Unterricht beim Orchester- Honk wechselte ich zu Carsten Steffens, einem damals schon sehr erfolgreichen Arnheim- Schlagwerker- Absolvent, der mit mir die Leidenschaft "Simon Phillips" teilte und mir die eher rockige Perspektive der Drums näherbrachte.

Parallel dazu erwarb ich 1989 den M1- die damalige Referenz unter den Studio- und Live- Synthesizern. Ausschlaggebend dafür war zum einen das projekt "Cretu & Thiers" mit dem k-Arnie IMG_0083Album "Belle Epoque" und das portemounnaie meiner Großeltern.

Mein Weg als Keyboarder in der Solinger Band "Clubgig" war nun geebnet.

Durch unzählige Homerecording- Sessions und ersten Erfahrungen mit M1 nebst passender Peripherie (ATARI 1040ST/FM) sowie der Software C- Lab, Cubase, TwentyFour und Steinberg intensivierte ich meine kompositorischen Fähigkeiten und bastelte an ersten Eigenkompositionen wie Songs, Soundcollagen, etc., sodass bis heute mein musikalisches Schaffen nicht nur auf´s Drumming, sondern auch auf Komposition/ Gesang ausdehnt.

Meine musikalischen Einflüsse sind daher recht breitgefächert.

In den frühen Neunzigern arbeitet ich zudem als Percussionist der portugiesischen Rockband Os Barbados.

Zeitgleich zu "Os Barbados" und "Clubgig" stieß ich als Drummer zur Heavy- Metal- Combo C.A.P.O.D.

Mit beiden letzteren nahm ich zeitgleich an einem großen Solinger Nachwuchswettbewerb teil, der "Show 90", bei der die Heavycombo von insges. rund 40 Bands unter die ersten 10 landete, Clubgig wurde mitsamt einigen meiner Eigenkompositionen Vierter.

Die Arbeit wurde in den Neunzigern zusehends professionell ambitioniert, ich spielte Gitarre und Bass, solang es mir die Zeit erlaubte, nahm eine zeitlang Gesangsunterricht, die Schulband "Basement Kids", der ich bis nach meinem Abi 1993 ebenfalls noch angehörte, nahm ihren ersten Longplayer "Cry for peace" auf, andere Projekte kamen und gingen, einige Sampler wurden aufgenommen. k-Arnie IMG_9719

In 1994 kam ich über eine Anzeige im coolibri zu "Darius", der Wülfrather Prog- Rock- Kapelle. Details dazu siehe auch bei Bovie.

Parallel dazu machte ich 1999 einen Abstecher zu "This side up", mit denen ich u.a. den Schumi- Song spielte, der bald auch Michael Schumacher persönlich präsentiert wurde (auf Grundlage des Songs "Josie" von P. Maffay).

Darius endete in 2000, This side up in 2001, BOUNCE kam in 2004 und ging in 2005.

Während dieser Zeit gehörte ich zudem einer A capella- Formation an, in der ich den Part des Bass- Gesangs übernahm. Wir sangen in Kirchen/ auf Hochzeiten. Lead Sänger war Marco Matias, der 2003 Zweitplatzierter in der ZDF- Casting- Show "Stimme Deutschlands" wurde.

Arni spielt seit Dezember 2010 bei Jack Yello und somit nach 12 Jahren wieder mit BoViE in einer Band....back to the roots....

 

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